Ein altes Haus, abgelegen und versteckt. Dorthin hat es mich diese Nacht verschlagen. Man hat mich zu einer Nacht der Lust eingeladen. Die Nachricht lag vor meiner Wohnungstür. Am frühen Abend klingelte es. Als ich öffnete, lag der Umschlag auf der Fußmatte. Also jemand, der mich kennt, denn mein Name steht nicht an der Tür, nur eine Nummer. Jemand der weiß, das ich dem Unbekannten nicht widerstehen kann. Heute 19 Uhr, du wirst abgeholt. Es klingelt, ich gehe hinunter. Etwas unsicher, aber voller Tatendrang. Ich trage ein Abendkleid, halterlose Strümpfe, hochhackige Riemchenschuhe. Man bringt mich mit einem Auto hin, einer großen, dunklen Limousine. Es geht aus der Stadt hinaus. Die Straßen werden bald kleiner und gewundener. Hier begegnen uns kaum noch andere Wagen. Der Fahrer schaut nach vorne, ich warte ab. Ein kleiner, älterer Mann, der bisher kein Wort gesagt hat. Der Wagen stoppt an einem Waldweg. Ich schaue aus dem Fenster. Nur Bäume und das dunkle Band der Straße, das sich durch den Wald windet. Draußen wird es dunkel, das Licht im Fond geht an. Der Fahrer steigt aus, beugt sich herunter, schaut zu mir hinein. Ich sitze auf dem Präsentierteller, die Knie züchtig aneinandergelegt, mit kerzengradem Oberkörper. Was er wohl von mir denkt? Er öffnet die Tür. „Ich will deine Brüste sehen.“ Das Spiel geht los und ich schiebe die Schulterstücke meines Kleides herunter! Wäsche trage ich nicht. Seine Augen fixieren meine festen, mittelgroßen Brüste, meine erregten Warzen. „Leg dich auf die Rückbank!“ Ich mache es. „Schieb dein Kleid weiter nach unten!“ Ich mache es. „Spiel mit deinen Brüsten!“ Ich mache es. Wie es mir dabei geht? Ich bin erregt. Er steigt zu mir in den Wagen, hockt sich über meinen Bauch, klemmt mich zwischen seinen Schenkeln ein; öffnet seine Hose und holt etwas umständlich seinen Schwanz aus dem Hosenschlitz. Steif ist er! Sehr steif! Neugierig betrachte ich die zitternde Rute, die über meinen Brüsten aufragt. „Massier ihn!“ Ich mache es. Ob ich Angst habe? Nein, warum sollte ich? Meine Hand streichelt und massiert sein hartes, heißes Fleisch. Fester, dann wieder sanfter. Damit kenne ich mich aus! Irgendwann schiebt er seine Erektion zwischen meine Brüste. „Drück sie zusammen!“ Ich mache es. Sein fester Hoden reibt über meinen Brustkorb, die heiße Haut seines Dings zwischen dem straffen Fleisch meiner Brüste. Sperma spritzt über meinen Oberkörper bis an mein Kinn. Der Geruch breitet sich im Wagen aus. Am Ende fallen ein paar Tropfen auf meine Brustwarzen. Er schaut mich nun nicht mehr an, schiebt seine weicher werdende Männlichkeit zurück in die Hose, steigt aus. Achtlos schließt er die Tür, ich interessiere nicht mehr. Wir fahren weiter, schweigend. Plötzlich zucken die Lichter der Blinker in das Dunkel. Wir biegen ab, folgen einem kurzen Schotterweg, landen vor einem Haus. Ein großer, dunkler Kasten. Kaum ein Lichtschein dringt aus den hohen, verhängten Fenstern. Ein Mann erwartet mich an einer imposanten Tür, lächelt mich an. Er ist alt und trägt die Uniform eines Dieners. Er teilt mir mit, dass ich heute die einzige Frau bin, die der Befriedigung der anwesenden Männer dient. Wie vieler Männer? Das sagt er mir nicht! Er gibt den Weg frei, ich kann eintreten.
© MiLa, 2011. Die Nacht der Lust. Alle Rechte vorbehalten.